In Deutschland gibt es Organisationen von Sexarbeitenden selbst, Netzwerke von Beratungsstellen und Fachorganisationen. Sie bieten Informationen, Austausch und Beratung – und vertreten zum Teil sehr unterschiedliche politische Positionen.
Selbstorganisationen
- Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD e. V.)
- Berufsverband von und für Sexarbeitende mit Sitz in Köln und Ländergruppen in allen 16 Bundesländern. Er bietet unter anderem Online-Workshops (zum Beispiel zu Smartphone-Sicherheit), Gesprächsreihen und Rechtsinformationen mit einer Übersicht der Anmeldestellen je Bundesland. Er setzt sich politisch für die Rechte von Sexarbeitenden ein. Kontakt: info@besd-ev.de.
- Doña Carmen e. V.
- Verein in Frankfurt am Main, der sich für die sozialen und politischen Rechte von Prostituierten einsetzt und das Prostituiertenschutzgesetz grundsätzlich kritisiert.
Beratung und Fachorganisationen
- bufaS e. V.
- Bündnis der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter mit rund 40 Mitgliedsorganisationen – Fachberatungsstellen in ganz Deutschland.
- KOK e. V.
- Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel. Er berät nicht selbst, vermittelt aber an spezialisierte Fachberatungsstellen und betreibt eine Online-Anlaufstelle.
- Deutsche Aidshilfe
- Dachverband der Aidshilfen mit Informationen zu HIV, sexuell übertragbaren Infektionen und Materialien für Sexarbeitende.
Roter Stöckelschuh ist ein Projekt des BesD e. V. für eine diskriminierungsfreie und sexarbeitsfreundliche Gesundheitsversorgung und Beratung.
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